Nix mit programmierter Coolness: Vorklimatisierung mit kleinen Hindernissen

Über die „Fernbedienung“ des smart ed, die smart Vehicle Homepage (bzw. „App) hab ich ja schon berichtet. Prinzipiell eine nette Spielerei. Mit der ich nicht richtig warm werde, denn der smart steht bei uns in der Tiefgarage. Und da ist das Com-Modul leider nicht erreichbar und die Programmierungsfunktion nicht möglich. Außerdem warte ich immer noch auf eine native iPhone-App um mir dieses PopUp-Spiel zu ersparen.

Gewöhnungsbedürftig ist besonders die „Vorklimatisierung„. Die klingt erstmal super: Unter dem Menüpunkt „Klimatisierung“ kann man eine Abfahrtszeit einstellen, zu der der smart dann „vorgewärmt“ oder – angeblich – auch „vorgekühlt“ wird. Nur was heisst da „Vorklimatisierung“? Nein, die gewünschte Temperatur kann man nicht einstellen…

UND:

Die Vorklimatisierung wird nur aktiviert, wenn der smart ED am Strom hängt. Das ist bei mir nur der Fall, wenn er bei uns in der Tiefgarage steht. Dort ist es selten so warm / so kühl, als dass sich eine Vorklimatisierung lohnen würde. Sinnvoll ist das damit nur bei wirklich winterlichen Temperaturen. Dann wird nicht nur der Innenraum aufgewärmt, sondern scheinbar auch die Batterie auf „Betriebstemperatur“ gebracht. Und das spart dann auf den ersten Kilometern auch Strom beim Fahren.

FAZIT: Nix mit ferngesteuertem Vorglühen / -kühlen unterwegs. Schade.

Vorklimatisierung in der smart ed App

Die Vorklimatisierung im smart via App ist leider etwas umständlich

Einmal Strom tanken bei McDonald’s

„Einmal Menü 1, Ketchup zu den Pommes, Cola, to go… und Strom bitte“

Ja, das ist wirklich an mir vorbeigegangen: McDonald’s hat in einigen Filialen in Deutschland inzwischen Stromtankstellen. Frank hatte mich in einem Kommentar zu meinem Beitrag „Elektrotankstellen in München – Eine kleine Rundreise“ darauf aufmerksam gemacht. Begonnen hat das „McCharger“-Konzept wohl 2009 mit Pilotprojekten in Stockholm und North Carolina, nun werden auch in Deutschland und Österreich 25 Tankstellen betrieben.

Eine davon hab ich gleich mal unter die Lupe genommen: McDonald’s München, Bodenseestr. 225, Sonntag Nachmittag:

McDonald's McCharger

McDonald’s mit Stromtankstelle in München

Die Säule bietet 230 / 400 Volt und wird vom Filialleiter auf Anfrage mit einem Code freigeschaltet. Die Parkplätze sind leider nicht reserviert, insofern muss man sich entweder irgendwie hinquetschen oder hat ein langes Kabel dabei. Bei 230 V / 16A fließt in der durchschnittlichen halben Stunde McDonald’s-Aufenthalt auch nicht wirklich viel Strom in den Akku.

FAZIT:

Für mich und meinem smart ED mit 230V-Standard-Lader mehr ein Gag als wirklicher Nutzwert.

Wer es selber einmal testen will: Eine aktuelle Übersicht der Filialen mit Stromtankstellen hat man im goingelectric-Forum recherchiert (gesehen bei Rasky):

  • Berlin Alboinstraße 4
  • Berlin Rudower Straße 100
  • Berlin Marktstraße 16
  • Böblingen Karl-Benz-Str. 4
  • Freising Clemenssänger Ring 1
  • Friedberg-Derching Winterbruckenstraße 55
  • Grabenstätt Oberwinkl 3
  • Graz Conrad von Hötzendorfstr. 91
  • Heidelberg Im Breitspiel
  • Kirchheim Fraunhoferstraße 1
  • Köln Edmund-Rumpler-Straße 1
  • Mannheim Viernheimer Weg 25
  • Mannheim Roßlauer Weg 2 – 4 (Pirnaer Straße 2)
  • Mannheim Neckarauer Straße 58 – 60
  • München Stäblisstraße
  • München Drygalski Alle 51
  • München Bodenseestr. 225
  • München Wasserburger Landstraße 52
  • München Maria-Probst-Straße 1
  • Neu Wulmstorf (Rade) An der BAB 1
  • Stockerau Dr. Theodor Körner Straße 1
  • Telfs Untermarktstraße 45
  • Villach Maria Gailerstraße 35
  • Wolfsberg Klagenfurter Straße 39

Test: Elektrotankstellen in München – Eine kleine Rundreise

NACHTRAG (05.08.15): Das die Einträge unten schon etwas älter sind, hat mich der Hagebaumarkt auf ihre beiden Elektrotankstellen hingewiesen:

hagebau München Nord, Lerchenauer Straße 134, 80809 München

  • – Typ 2 (IEC 62196-2): 11kW
  • – Schuko (16A): 3,5kW
  • – 2 x CEE Rot: 22 kW (32 Ampere) & 11 kW (16 Ampere)
  • Kostenloses Tankenzu den Geschäftszeiten mit hagebaumarkt-Wertmarke (an Hauptinformation erhältlich)

hagebaumarkt Nord

hagebau Hofmannstraße, Hofmannstraße 10, 81379 München:

  • – Typ 2 (IEC 62196-2): 11kW
  • – Schuko (16A): 3,5kW
  • – 2 x CEE Rot: 22 kW (32 Ampere) & 11 kW (16 Ampere)
  • Kostenloses Tanken zu den Geschäftszeiten mit hagebaumarkt-Wertmarke (an Hauptinformation erhältlich)

hagebaumarkt Sendling

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München ist im Vergleich zu anderen Städten ja leider noch E-Diaspora. 23 Lademöglichkeiten gibt es in ganz München, nur 9 davon in der Innenstadt:

Ladestationen in München

An einem Sonntagnachmittag bin ich einige Stationen einmal abgefahren:

1. BMW Welt, Am Olympiapark 1

Ladestation an der BMW Welt

2 x IEC Typ 2 / 2 x Schuko; Zugang: SWM Tankkarte

Direkt vor der BMW-Welt gibt es zwei Ladestationen der SWM . War ja fast klar, dass dort am Sonntag auch ein BMW-Hybrid stand, allerdings ohne zu laden…

2. Seidlstraße 20

Seidlstraße 20

2 x IEC Typ 2 / 2 x Schuko; Zugang: SWM Tankkarte

Mehr Muskeln als Platz im Hemd: 4 Lademöglichkeiten kommen hier auf 1 Stellplatz. Leider passen noch nicht mal 2 smart, weder hinter- noch nebeneinander.

3. BMW Pavillon am Stachus, Lenbachplatz 7

Ladestation BMW Pavillion

(1 x IEC Typ 2 / 1 x Schuko; Zugang: SWM RFID-Chip)

Sicherlich neben der Blumenstrasse einer der attraktivsten Ladeplätze: BMW Pavillon am Stachus. Hier hat man BMW scheinbar einen Stellplatz abgerungen und eine Ladestation verpflanzt. Man darf allerdings gespannt sein, ob dort nicht doch regelmäßig ein BWM-Hybrid oder -Elektro seinen Schlummerschlaf hält. Sonntag Nachmittag war jedenfalls Platz für ein E-Auto. Allenfalls die Schranke könnte etwas nervös machen.

4. Schillerstr. 38

Ladestation Schillerstr. 38

1 x IEC Typ 2; 1 x Schuko; Zugang: SWM-Tankkarte

Eine Ladestation mit Öffnungszeiten: Ladezeit Mo – Fr  8:00 – 16:30 h. Sonst steht man vor verschlossenen Türen.

5. Blumenstr. 18

Ladestation Viktualienmarkt

2 x CEE / 2 x Schuko; Zugang: SWM-Tankkarte

Ganz ehrlich: Für mich haben diese 2 Ladeplätze aufgrund der zentralen Lage und der Nähe zum Viktualienmarkt den höchsten Sexappeal. Und nicht nur für mich: Der Anblick oben ist so selten wie Mondfinsternis. Die Ladestation ist aufgrund ihrer Lage sehr begehrt und hat daher ein paar „Nachteile“:

  • Der direkt gegenüberliegende Tesla-Shop scheint den Platz hin und wieder zum Laden der eigenen Vorführwagen zu benutzen
  • Der ein oder anderen Anwohner mit EV nutzt die Ladeplätze gerne als „Dauerstellplätze“
  • Die Ladestationen sind aufgrund der exponierten Lage auch gerne mal von Fossilies belegt
  • Es ist einer der meist frequentieren Ladestationen

6. Oskar-von-Miller Ring 20

Oskar-von-Miller-Ring

1 x IEC Typ 2 / 1 x Schuko

Tja, die Ladestation muss man schon suchen und finden. Direkt am Siemens-Gebäude platziert parkt und tankt man dort an zwei Säulen.

„No Strom 4 U!“ – Laden in München

Unter uns: Interessant an Ladestationen ist eigentlich eher die (teilweise kostenlose) Parkmöglichkeit als die Notwendigkeit irgendwo seinen Steckerschnörpfel unterzubringen. Denn in der Stadt ist uns noch nie der Saft ausgegangen. Dennoch: Für die Akzeptanz und das Wachstum von Elektromobilität ist eine entsprechende Infrastruktur in der Region notwendig. Allein schon wegen der zunehmenden Zahl an E-Bikes, Pedelecs und Elektro-Rollern.

München scheint da mit der Philosophie „Laptop und Lederhosen“ im Jahr 1998 stehengeblieben. Denn um Ladestationen für stromintensive Lederhosen-Gadgets steht es aktuell gar nicht gut:

  • 23 Ladestationen im gesamten Stadtgebiet
  • davon nur 9 Stationen mit max. 2 Ladeplätzen pro Station innerhalb des Mittleren Rings

(Quelle: Stadtwerke München)

Im Vergleich zum Vorreiter Amsterdam (400 Ladestationen), zu Stuttgart (342 Ladestationen + 47 Stationen für E-Bikes) oder Hamburg (50 öffentliche + 60 private Ladestationen) sieht da München sehr alt aus. Und die Planungen stimmen auch nicht gerade optimistisch: Lediglich 7 weitere Ladestationen sollen in 2013 eingerichtet werden.

Wie sieht es denn in anderen deutschen Städten aus? Habt ihr Zahlen?

Ladestationen

Ladestationen in Amsterdam, München, Stuttgart und Hamburg. Links zu den Karten siehe unten.

Quellen:

Erster Er“fahr“ungsbericht

Seit 3 Wochen bin Besitzer eines von ca. 2.500 in 2012 zugelassenen rein elektisch betriebenen Autos und fahre mit der Kraft von Wasser und Wind:

  • smart fortwo electric drive, 55 kW, Cabrio, Sitzheizung, Klima, Multimedia-Navi (mit Bluetooth für iPhone), Soundsystem, Tagfahrlicht, Lenkrad mit manueller Rekuperation
smart electric drive

Unser smart ED, liebevoll auch auch „Wall-E“ genannt, bei der Fahrzeugübergabe im smart center München

Neupreis knapp 25.000 Euro brutto zzgl. Batterie. Bei Vollkostenrechnung bleibt nach Steuer eine Nettobelastung von 360 Euro im Monat, ca. 23% teurer als ein vergleichbarer „fossiler“ smart passion.

Lohnt sich der Spass?

Nach ca. 650 km kann ich sagen: Definitiv! Der Fahrspass, die Beschleunigung, die Ruhe… unvergleichbar. Kein Warmlaufen, kein Kuppeln, keine nervigen Schaltvorgänge. Nur Einsteigen, Schlüssel drehen und los. Und das bei ca. 3 Euro 5 Euro Ökostromkosten pro 100 km. Sicherlich, ich bin vorbelastet, bin ich doch aus Schwabigner Parkplatznot seit 2003 smart-Fahrer und habe über die Jahre das urbane Fortbewegungskonzept schätzen und lieben gelernt. Für die Münchner City und Kurzstrecken ist das unschlagbar.

Ich hab‘ mir mal die ersten Top 7 und Flop 7 Punkte notiert:

Was begeistert: Die TOP 7

  1. Die Alltagstauglichkeit
    Im Ernst: Hier kann man nur Lob aussprechen. Im Vergleich zu dem Vorgänger gibt es – bis auf die Reichweite – keinerlei Einschränkungen. Einsteigen, geräuschlos losfahren. Fertig.
  2. Die Beschleunigung
    Kurz und knapp: Ein Knaller! Ich bin ja über 80 PS aus meinem alten smart Brabus gewohnt, oder die über 100 PS des neuen smart Brabus. Aus meiner Sicht aber kein Vergleich zu den 30 kW permanent und 55 kW (75 PS) spitze beim Kickdown, die einen wie am Gummiband in 4,6 Sek. von 0 – 60 km/h katapultieren.
  3. Die Lautlosigkeit
    Auch wenn bei der EU bereits Pläne zur verpflichtenden Installation eines Soundsystems bei EV’s bestehen… Bis dahin bleibt das geräuschlose Gleiten einfach unvergleichlicher Genuss.
  4. Die Rekuperation
    Ich habe das Sportlenkrad mit manueller Rekuperation und kann so das „Rückladen“ mit den „Paddels“ in den Stufen 0 – 2 regeln. Der Effekt: Das Abbremsen erledigt sich auf Stufe 2 fast vollständig und die Bremsen benötigt man lediglich um den smart an der Ampel zum Stillstand zu bringen. Ich bin mir gar nicht sicher, ob die Bremsen nach den 400 Kilometer überhaupt schon „eingefahren“ sind und würde schon fast behaupten, dass die Bremsklötze und -scheiben damit in die Kategorie „verschleissfreie Teile“ rutschen.
  5. Das Multimedia-System und der Sound
    Ich war sehr überrascht von dieser Zusatzausstattung: Touchscreen, problemlose Bluetooth-Kopplung, Musik via Bluetooth vom iPhone (perfekt zum Podcast hören), von CD oder vom USB Stick. In der Kombination mit dem Soundsystem perfekt für den kleinen Flitzer.
  6. Das Vorheizen und die Heizung
    Obwohl ich das Angebot nicht wirklich oft nutze, weil die Sitze sogar im Winter sehr viel Wärme zurückspielen und der smart bei uns in der Tiefgarage steht. Die Heizung arbeitet sogar bei tiefen Temperaturen bereits auf niedrigster Stufe klasse.
  7. Das Fahrverhalten
    Durch den tieferen Schwerpunkt liegt der smart perfekt auf der Strasse. Auch ohne Brabus Sportfahrwerk. ABS und ESR arbeiten einwandfrei, und selbst auf glatten Strassen harmoniert hier alles erstaunlich gut miteinander. Die Servolenkung ist top.

Was weniger begeistert: Die FLOP 7

  1. Die Reichweite und Reichweitenberechnung
    Im Beitrag „Nur 80 km Reichweite!“ hab ich schon davon berichtet: Von den kolportieren „145 km Reichweite“ bleiben bei winterlichen Verhältnissen gerade mal stabile 80 km übrig. Nicht gerade viel. Damit steigt der Verbrauch auch auf über 5 Euro / 100 km. Nicht gerade wenig. Das war ein erster Lerneffekt, aber der andere nötigt einem noch mehr Denkleistung ab: Wie berechnet sich eigentlich die kalkulierte Reichweite? Diese Frage wäre mal mit den Ingenieuren zu diskutieren. Denn dieses Wissen würde einem etwas Sicherheit zurückgeben. Die geht schnell verloren, wenn bei einer vollen Batterieladung gerade mal 82 km Reichweite angezeigt werden. Die Reichweitenangabe wird scheinbar auf Basis der letzten Ladevorgänge, dem letzten Verbrauch und Fahrweise berechnet. Aber, wie gesagt, das ist nur der Gerüchteküche entnommen.
  2. Lüftung
    Die Lüftung ist – nach der Reichweite – die Achillesferse beim smart electric drive. Bereits in Stufe 1 ist sie zu laut und dominant. Nicht nur das, sie raubt dem smart electric drive auch spontan 10% Reichweite. Unabhängig von der Temperatureinstellung. Die Lüftung / Heizung ist für mich neben der Reichweitenberechnung eine weitere Black-Box der Konstruktion. Weder kann ich nachvollziehen, warum man sie nicht leiser bauen kann. Noch, warum sie soviel Strom zieht. Es fehlt eindeutig eine kleinere, geräuschlosere Stufe die lediglich für etwas Frischluftzufuhr sorgt.
  3. Die Rekuperations-Rückstellung
    Leider stellt sich die Rekuperation bei jedem Fahrzeugstart wieder auf die mittlere Stufe „1“ zurück. Ich hätte gerne die Stufe „2“ als Standard.
  4. Der Rekuperations-Effekt
    Auch in der kräftigeren Stufe „2“ hab ich noch keinen Effekt auf die Reichweite ausmachen können. Hier wünscht man sich einen größeren Einfluss.
  5. Das Gaspedal
    Ja, auch hier gibt’s was zu meckern: Das Gaspedal-Druck ist für meinen Geschmack zu kräftig und die Anordnung ist mehr als suboptimal. Es liegt zu weit an der Mittelkonsole und durch einen Konstruktionsfehler reibt man mit den Schuhen auch noch an einer Befestigungsschnalle. Das führt zu unschönen Kratzspuren im Lederschuh.
  6. Die Heckklappe
    Das war schon ein Manko beim alten smart Cabrio: Die Heckklappe hat beim Öffnen keinen Verzögerungsmechanismus und „knallt“ einfach nach unten. Das muss wirklich nicht sein und nervt gewaltig.
  7. Die Armlehne
    Eine Armlehne im smart scheint so notwendig wie UGG-Boots im Sommer, aber ich gönnte mir doch eine. Vielleicht ist es meiner Körpergröße von 195cm geschuldet, aber für mich ist sie zu weit zum Fahrer hin gebogen und stört eher, als dass sie unterstützt.

FAZIT:

Nachhaltig, rasant, innovativ: Kaufempfehlung!

E-Parken und Laden am Flughafen München

Ca. 90 Kilometer brauche ich von Nymphenburg zum Flughafen München und zurück. Business-Kurztrips sollten für den smart ED also kein Problem sein. Aber wir ja mussten lernen: Die Reichweite hängt gerne auch stark von der Jahreszeit und den Witterungsbedingungen ab (Batterietemperatur, Heizung, Licht etc.). Deshalb ist es sehr beruhigend, dass der Flughafen München einen „Service der Extraklasse“ anbietet: 4 (!), in Worten „vier“ Parkplätze mit Lademöglichkeiten stehen für „Besitzer von Elektro- oder Hybridfahrzeugen“ im P20 am Terminal 2 zur Verfügung (Glück für Lufthanseaten, Pech für airberliner, Pauschal-Urlauber etc.). Dabei ist die Bezeichnung „Hybridfahrzeuge“ irreführend, denn genauer sind die Sonderstellplätze reserviert für Plug-in-Hybride („Steckdosenhybride“) und Elektrofahrzeuge. Ich hab mir das vorab vor Ort mal genau angesehen:

E-Car Parkplätze Flughafen München

Es sind 2 x 2 E-Parkplätze im Bereich der Behindertenplätze auf Ebene 5 (Abflugebene). Bestandsaufnahme, Freitag 30.11.2012, 14.00 Uhr: Auf zweien stand jeweils ein über 111.000 Euro teurer 408 PS-starker Plug-in-Hybrid „Fisker Karma„, das „ersten elektrischen Luxusautomobil mit Reichweitenverlängerer“ und auf einem saugte sich ein Tesla Roadster voll. Also, einer von vier Plätzen frei. Noch schlechter allerdings die Bilanz am Samstag Abend: Alles voll, denn ein Prius hatte sich den letzten freien Platz geschnappt.

Fazit: Demnächst werde ich mal allen Mut zusammennehmen und den MUC-TRIP testen. Allerdings nicht ohne Verlängerungskabel…

Übrigens: Der Strom ist kostenlos, der ist in der Parkgebühr (28 Euro/Tag) enthalten.