Erster Er“fahr“ungsbericht

Seit 3 Wochen bin Besitzer eines von ca. 2.500 in 2012 zugelassenen rein elektisch betriebenen Autos und fahre mit der Kraft von Wasser und Wind:

  • smart fortwo electric drive, 55 kW, Cabrio, Sitzheizung, Klima, Multimedia-Navi (mit Bluetooth für iPhone), Soundsystem, Tagfahrlicht, Lenkrad mit manueller Rekuperation
smart electric drive

Unser smart ED, liebevoll auch auch „Wall-E“ genannt, bei der Fahrzeugübergabe im smart center München

Neupreis knapp 25.000 Euro brutto zzgl. Batterie. Bei Vollkostenrechnung bleibt nach Steuer eine Nettobelastung von 360 Euro im Monat, ca. 23% teurer als ein vergleichbarer „fossiler“ smart passion.

Lohnt sich der Spass?

Nach ca. 650 km kann ich sagen: Definitiv! Der Fahrspass, die Beschleunigung, die Ruhe… unvergleichbar. Kein Warmlaufen, kein Kuppeln, keine nervigen Schaltvorgänge. Nur Einsteigen, Schlüssel drehen und los. Und das bei ca. 3 Euro 5 Euro Ökostromkosten pro 100 km. Sicherlich, ich bin vorbelastet, bin ich doch aus Schwabigner Parkplatznot seit 2003 smart-Fahrer und habe über die Jahre das urbane Fortbewegungskonzept schätzen und lieben gelernt. Für die Münchner City und Kurzstrecken ist das unschlagbar.

Ich hab‘ mir mal die ersten Top 7 und Flop 7 Punkte notiert:

Was begeistert: Die TOP 7

  1. Die Alltagstauglichkeit
    Im Ernst: Hier kann man nur Lob aussprechen. Im Vergleich zu dem Vorgänger gibt es – bis auf die Reichweite – keinerlei Einschränkungen. Einsteigen, geräuschlos losfahren. Fertig.
  2. Die Beschleunigung
    Kurz und knapp: Ein Knaller! Ich bin ja über 80 PS aus meinem alten smart Brabus gewohnt, oder die über 100 PS des neuen smart Brabus. Aus meiner Sicht aber kein Vergleich zu den 30 kW permanent und 55 kW (75 PS) spitze beim Kickdown, die einen wie am Gummiband in 4,6 Sek. von 0 – 60 km/h katapultieren.
  3. Die Lautlosigkeit
    Auch wenn bei der EU bereits Pläne zur verpflichtenden Installation eines Soundsystems bei EV’s bestehen… Bis dahin bleibt das geräuschlose Gleiten einfach unvergleichlicher Genuss.
  4. Die Rekuperation
    Ich habe das Sportlenkrad mit manueller Rekuperation und kann so das „Rückladen“ mit den „Paddels“ in den Stufen 0 – 2 regeln. Der Effekt: Das Abbremsen erledigt sich auf Stufe 2 fast vollständig und die Bremsen benötigt man lediglich um den smart an der Ampel zum Stillstand zu bringen. Ich bin mir gar nicht sicher, ob die Bremsen nach den 400 Kilometer überhaupt schon „eingefahren“ sind und würde schon fast behaupten, dass die Bremsklötze und -scheiben damit in die Kategorie „verschleissfreie Teile“ rutschen.
  5. Das Multimedia-System und der Sound
    Ich war sehr überrascht von dieser Zusatzausstattung: Touchscreen, problemlose Bluetooth-Kopplung, Musik via Bluetooth vom iPhone (perfekt zum Podcast hören), von CD oder vom USB Stick. In der Kombination mit dem Soundsystem perfekt für den kleinen Flitzer.
  6. Das Vorheizen und die Heizung
    Obwohl ich das Angebot nicht wirklich oft nutze, weil die Sitze sogar im Winter sehr viel Wärme zurückspielen und der smart bei uns in der Tiefgarage steht. Die Heizung arbeitet sogar bei tiefen Temperaturen bereits auf niedrigster Stufe klasse.
  7. Das Fahrverhalten
    Durch den tieferen Schwerpunkt liegt der smart perfekt auf der Strasse. Auch ohne Brabus Sportfahrwerk. ABS und ESR arbeiten einwandfrei, und selbst auf glatten Strassen harmoniert hier alles erstaunlich gut miteinander. Die Servolenkung ist top.

Was weniger begeistert: Die FLOP 7

  1. Die Reichweite und Reichweitenberechnung
    Im Beitrag „Nur 80 km Reichweite!“ hab ich schon davon berichtet: Von den kolportieren „145 km Reichweite“ bleiben bei winterlichen Verhältnissen gerade mal stabile 80 km übrig. Nicht gerade viel. Damit steigt der Verbrauch auch auf über 5 Euro / 100 km. Nicht gerade wenig. Das war ein erster Lerneffekt, aber der andere nötigt einem noch mehr Denkleistung ab: Wie berechnet sich eigentlich die kalkulierte Reichweite? Diese Frage wäre mal mit den Ingenieuren zu diskutieren. Denn dieses Wissen würde einem etwas Sicherheit zurückgeben. Die geht schnell verloren, wenn bei einer vollen Batterieladung gerade mal 82 km Reichweite angezeigt werden. Die Reichweitenangabe wird scheinbar auf Basis der letzten Ladevorgänge, dem letzten Verbrauch und Fahrweise berechnet. Aber, wie gesagt, das ist nur der Gerüchteküche entnommen.
  2. Lüftung
    Die Lüftung ist – nach der Reichweite – die Achillesferse beim smart electric drive. Bereits in Stufe 1 ist sie zu laut und dominant. Nicht nur das, sie raubt dem smart electric drive auch spontan 10% Reichweite. Unabhängig von der Temperatureinstellung. Die Lüftung / Heizung ist für mich neben der Reichweitenberechnung eine weitere Black-Box der Konstruktion. Weder kann ich nachvollziehen, warum man sie nicht leiser bauen kann. Noch, warum sie soviel Strom zieht. Es fehlt eindeutig eine kleinere, geräuschlosere Stufe die lediglich für etwas Frischluftzufuhr sorgt.
  3. Die Rekuperations-Rückstellung
    Leider stellt sich die Rekuperation bei jedem Fahrzeugstart wieder auf die mittlere Stufe „1“ zurück. Ich hätte gerne die Stufe „2“ als Standard.
  4. Der Rekuperations-Effekt
    Auch in der kräftigeren Stufe „2“ hab ich noch keinen Effekt auf die Reichweite ausmachen können. Hier wünscht man sich einen größeren Einfluss.
  5. Das Gaspedal
    Ja, auch hier gibt’s was zu meckern: Das Gaspedal-Druck ist für meinen Geschmack zu kräftig und die Anordnung ist mehr als suboptimal. Es liegt zu weit an der Mittelkonsole und durch einen Konstruktionsfehler reibt man mit den Schuhen auch noch an einer Befestigungsschnalle. Das führt zu unschönen Kratzspuren im Lederschuh.
  6. Die Heckklappe
    Das war schon ein Manko beim alten smart Cabrio: Die Heckklappe hat beim Öffnen keinen Verzögerungsmechanismus und „knallt“ einfach nach unten. Das muss wirklich nicht sein und nervt gewaltig.
  7. Die Armlehne
    Eine Armlehne im smart scheint so notwendig wie UGG-Boots im Sommer, aber ich gönnte mir doch eine. Vielleicht ist es meiner Körpergröße von 195cm geschuldet, aber für mich ist sie zu weit zum Fahrer hin gebogen und stört eher, als dass sie unterstützt.

FAZIT:

Nachhaltig, rasant, innovativ: Kaufempfehlung!

26 Gedanken zu „Erster Er“fahr“ungsbericht

  1. Fehlt noch Punkt 8. Der Preis – das geht für einen 2-Sitzer garnicht. Auch die Reichweite ist für mich das zweite Killerkriterium. Schade – da müsste wohl ein innovativerer Konzern als Daimler hinterstehen.

  2. Super Bericht! Gut finde ich die objektive Schilderung der Vor- und Nachteile. Danke auch für die ehrlichen Verbrauchswerte, jetzt habe ich mal einen realistischen Anhaltspunkt. Genau an diesem scheitert auch die Anschaffung eines ED. Ich fahre seit 180’000 Km einen ForTwo cdi und verbrauiche im Gesamtdurchschnitt 3,55 Ltr/100Km, dass ergibt Kraftstoffkosten von ~ 4,80 € auf 100 Km.
    Schade für den ED!

  3. Ich kann die Pros und Contras nur 100% unterschreiben, denn ich mache seit knapp zwei Wochen und 500km genau die gleichen Erfahrungen.
    Ein paar ergänzende Sachen habe ich noch.

    Reichweite jetzt im Winter bei Lüftung 1, Heizung auf 18 Grad = 80-90km
    Reichweite jetzt im Winter bei Lüftung 1, Heizung auf 17 Grad = 100-105km

    Die Berechnung erscheint mir genauso obskur. Zumal ich schon oft gesehen habe, wie die Anzeige der Rest-km blinkend hin und her sprang. Da scheint noch ein Softwarefehler vorzuliegen.

    Einen negativen Punkt habe ich noch. Diese Eis-Warnung. Sie blendet sich breit über den Screen ein und verharrt dort ewig? Wozu? Es reicht doch der Hinweis für 5 Sekunden und das Sternchen kann meinetwegen für immer eingeblendet bleiben. Ich will aber die vorherige Anzeige zurück. So muss man jedes Mal das Rüdchen am Lenkstock bedienen.

    Ansonsten bereue ich den ed noch keine Sekunde. Fahrspaß pur. Viele Menschen merken das „electric drive“ am Heck nicht, aber es gibt auch Wahnsinnige, die mit einem Audi A4 2.0 TDI und Schaltgetriebe neben einen versuchen, schneller auf 60km/h zu kommen. Während der Audifahrer wild im Getriebe wühlt, zieht einen der Smart am Gummiband nach vorn.

    • PS: Zwei Sachen habe ich vergessen.

      1.) Man kann die Rekuperation mit den Paddels nicht verstellen, wenn der Tempomat aktiv regelt.
      2.) Warum kann man mit der Bedienung der Paddels nicht den Tempomaten deaktiveren? Man muss beim Heranrollen an einen Stau erst auf Cancel drücken und kann dann die Rekuperation auf 2 erhöhen.

      • Zu 1) finde ich logisch da die Elektronik selbst die Rekuperaton dosiert. 2) wäre effektiv sinnvoll und sehr praktisch, hab mich auch bei der Testfahrt schwer getan entweder bremsen oder cancel in dann schnell rumpaddeln

        Weiter so mit dem interessanten Blog 🙂

        • Benutzt der Tempomat denn auch die Reku, wenn es Bergab geht, oder wird der Wagen dann schneller? Bis zu welcher Leistung rekupiert er dann? Genauso stark wie Stufe 2?

          • Bei meiner Testfahrt hat der Tempomat die Geschwindigkeit gehalten und die wohl über die Rekuperation

  4. Pingback: 8 Fragen an smart ED Besitzer Alex Wunschel > Auto-Blog, Auto-News, Interview, Smart > Rad-ab.com

  5. Auch Ich kann die Pro und Contras nur unterscheiben. Die laute Lüftung und das schwergängige und zu weit rechts sitzende Gaspedal ist mir bei der Testfahrt auch aufgefallen.

  6. Die 5 Euro/100km beziehen sich auf Winterbetrieb mit erhöhtem Verbrauch. Warte das Frühjahr ab, sobald du weniger oder gar nicht mehr heizen musst/willst, sinken die Verbrauchswerte drastisch ab und du kommst auch entsprechend weiter. Merke: auch die Verbrennerfraktion zahlt im Winter drauf!

  7. Hi,

    bei meinen mehrfachen Testfahrten im August habe ich auf meinem
    täglichen Arbeitsweg von 72 km einen Verbrauch von 16,7 kWh auf 100 km
    (Stromzähler) gehabt -> 3,77 Euro Stromkosten/ 100 km
    (90% Autobahn bei Tempo 90 (lt. GPS))
    Unser Smart cdi liegt da bei 6 Euro/ 100 km….

    Den ausführlichen Wintertest werde ich ab KW 4 machen können, da unser
    ED am 17.1. im Werk fertig sein soll…….

    Grüße aus Bremen

    Ingo

  8. Hallo,

    nachdem ich so alles durchgelesen habe fehlt eine nicht beantwortete Frage und die wäre: (Im Winter, volle Ladung) was sagt die Anzeige wenn die Sitzheizung, beide resp 1 voll aufgedreht werden? gilt die 10% regel auch für die Sitzheizung?

    mfg
    HG

  9. Hallo Guy HG, die Antwort ist einfach, verwundert aber auch: Keine Änderung der Reichweitenanzeige durch die Sitzheizung, selbst wenn beide auf Stufe 2 laufen. Das war auch der Tipp von Pitt, der das Auto mit entwickelt hat: Wenn’s knapp wird lieber Sitzheizung als Luft-Heizung… Das mag verstehen wer will…

    • hallo Alex und danke für die schnelle Rückantwort.
      Verstehen kann ich das nicht da die Sitzheizfunktion bestimmt nicht wenig strom frisst. Naja egal dann wird der Popo eben erwärmt wenns kalt werden sollte. Und wie kommt es dass der Verbrauch an Strom nicht steigt wenn die Temperatur der Heizung erhöht wird? Ich glaube zu verstehen dass die nur die Lüftung für den Stromverbrauch verantwortlich ist, aber wie geht das? bin keine Elektrofachmann deshalb die Frage.. danke im voraus.. mein smart 451 MHD Carlsson muss weg damit ich mir den ED kaufen kann:) also wenn jemand interesse hatt, bitte hier melden 🙂

      mfg

  10. Das ist weil ja noch eine 12 V Bleibatterie verbaut ist die wird wohl die Sitzheitzung versorgen………wann wird die dann geladen ???
    Frank-Michael

  11. @Frank-Michael Bin mir gar nicht so sicher, ob da noch eine 12 V verbaut ist. Ist aber eine gute Frage. Aber warum sollte die dann die Sitzheizung füttern, und nicht die normale Heizung?

  12. Nutze die Gelegenheit um eure Meinung zum Service zu haben:

    Unter Smart.de in einer PDF Datei steht dies:
    >> sale & care.
    Attraktiv und sorgenfrei ins elektrische Zeitalter einsteigen.
    Auto kaufen, leasen oder finanzieren.
    Mit sale & care kaufen, leasen oder finanzieren Sie den smart fortwo electric drive zu attraktiven Konditionen. Batterie mieten.
    Mit sale & care mieten Sie die Batterie einfach dazu. In den monatlichen Mietkosten enthalten sind die regelmäßige Wartung und auch ein schneller Austausch der Batterie, falls dies einmal nötig sein sollte

    Wie soll man das verstehen ? IST DIE KOMPLETTE Inspektion UMSONST? bei Mieten der Batterie? ( Natürlich sind die Verschleissteile da nicht inbegriffen aber was soll den da gewechselt werden ausser die Bremsflüssigkeit + Klima + Bremsen..? gibt so gut wie keine Filter, Oelfilter, OL, Entsorgungskosten usw..

    hat schon jemand Erfahrungen damit?

    danke euch alle im voraus

    • der Mietvertrag bezieht sich bei uns nur auf die Batterie inclusive der Wartung,Bereitstellung,Austausch bei Defekt usw. für diese.Versicherungswert 4700 Euro und man bittet ,wenn möglich ,um Vollkaskoversicherung des Fahrzeugs.

  13. @ Frank-Michael: bei mir (A-Klasse/E-Cell) ist immer noch ein normales 12V-Netz verbaut-schließlich gibt es ja auch immer noch beim Schlüssel die „übliche Zündposition“, wo der Motor & die Akkus nicht in Betrieb sind. Eine 12V-Batterie (eigentlich Akku 😉 befindet sich auch immer noch im Motorraum und wird bei jedem Ladevorgang an der Steckdose mit aufgeladen…

    Gruß
    Georgel

  14. Hallo,

    kann mir einer sagen was mit der Batterie passiert wenn die nicht mehr zu gebrauchen ist? recylebar? zu wievill %?
    resp ein vergleich zur herstellung dieser batterie wieviel energie / co2 / umweltverschmutzung dafür nötig ist? ich habe gerade eine debatte mit einem kollegen der voll pro besin ist und meint dass ein elektro auto immer verlieren sein wird ( im Grünen- Sinn, dh Umweltverschmutzung, Herstellung, seltene Erden usw )

    ich möchte ihn gerne „platt“ machen mit Daten / Fakten..leider werde ich da nicht fündig

    danke im voraus

    HG

    • wir haben jetzt 200km in unserm neuen E-smart und sind begeistert. Die Kosten/Nutzen Analyse macht wenig Sinn,da kann man noch so viel rechnen.Man muss dieses Fahrzeug fahren wollen!Für die Fahrbedüfnisse in unserem kleinen Ort mit nur 2 Verkehrsampeln ist dieses Teil genial.

  15. Zuerst mal vielen Dank für Deinen ausführlichen und ehrlichen Bericht!
    Er bestätigt im Prinzip meine Befürchtungen was das leidige Thema Reichweite angeht. Im reinen Stadtbetrieb kein sooo grosses Problem aber wenn man – wie ich – ca. 50 km vom Stadtzentrum Münchens entfernt wohnt, haut das einfach nicht hin (es sei denn man hätte in München die Möglichkeit nachzuladen). Man darf sich halt von den 145 km Werksangabe nicht täuschen lassen. Nach dieser Rechnung (Tankinhalt / minimaler Verbrauch) hat *jedes* Auto mit konventionellem Antrieb eine Rechweite von 500 bis 1.500 km. Dazu kommt dass das „Nachtanken“ beim E-Mobil halt keine Sache von Minuten ist…
    Ansonsten klingt der ED wirklich interessant. Hatte vor kurzem die Möglichkeit, mit einem Citroen C-ZERO und dem Nissan Leaf eine kleine Runde zu drehen – das machte wirklich Laune! Besonders faszinierend fand ich die kraftvolle durchgängige Beschleunigung und das fehlende Motorgeräusch. Werde mir den ED auf jeden Fall mal näher anschauen.

    • @Michael Sehr gerne. Meine Erkenntnis: Im Sommer packst Du auch im Stadtverkehr gut die 120 km, mit etwas Landstraße und Autobahn sogar locker die 145km. Aber der Winter zieht kräftig an dem Akku und reduziert die Reichweite spontan um 30% (liegt dann bei ca. 75 – 80 in der Stadt).

      Für welches EV Du Dich auch entscheidest, willkommen im Club 😉

      VG, Alex

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